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Über das Gymnasium

Das Hans-Purrmann-Gymnasium ist ein allgemeines staatliches Gymnasium in Speyer. Seine Wurzeln reichen zurück bis in das Jahr 1841. mehr…

Die Stiftung Lesen zu Gast am HPG

Am 03.11.2021 hatten 13 Schülerinnen der Klassenstufen 6 bis 11 unserer Schule die besondere Chance, an einem Workshop der Stiftung Lesen teilzunehmen, in dessen Rahmen ihnen Techniken und Hilfen zum stimmungsvollen Vorlesen beigebracht wurden.

Die Stiftung Lesen, welche zur Förderung von Lesefreude sowie Lesekompetenz gegründet wurde, ist eine Stiftung aus Mainz, deren Ziel darin besteht, einen Zugang zum Lesen für alle Bevölkerungs- und Altersgruppen zu schaffen. Große Initiativen der Stiftung sind unter anderem der „Bundesweite Vorlesetag“ und der „Welttag des Buches“, in dessen Mittelpunkt das Projekt „Ich schenk dir eine Geschichte“ steht, bei dem Bücher aus dieser Buchreihe an Schülerinnen und Schüler verschenkt werden.

Zustande kam der Workshop durch die AG der Lesescouts, die von Frau Brand geleitet wird. Er diente als Angebot, um das laute Vorlesen vor einer Menschengruppe zu üben. Geleitet wurde der Nachmittag von der aus Heidelberg angereisten Referentin Michaela Striebich. Zum Aufwärmen führte sie die Schülerinnen durch verschiedene Kennenlernspiele, wobei sich jede auf eine außergewöhnliche Weise selbst vorstellte und den anderen Teilnehmerinnen ihr Lieblingsbuch präsentierte. Im Anschluss zeigte Frau Striebich ihnen verschiedene Übungen zur Körper- und Stimmlockerung.

Über praktische Übungen und Spiele hinaus wurde ebenso theoretisches Wissen vermittelt. Frau Striebich erklärte neben der Bedeutung der Indifferenz-Tonlage, die den Hauptsprechtonbereich darstellt, um die Stimme nicht zu sehr anzustrengen, auch die Verknüpfung von Sprache und Gestik. Neben Atem- sowie Stimmübungen beschäftigten sich alle hauptsächlich mit dem Vorlesen verschiedener Texte, wie beispielsweise mit der Ballade „Der Zauberlehrling“ und dem Märchen „Rumpelstilzchen“. Hierbei gaben insbesondere Frau Striebich, Frau Tokner und Frau Brand Feedback; aber auch die Schülerinnen selbst erzählten, was ihnen beim Vorlesen positiv und negativ aufgefallen war.

Zum Schluss sollte jede Teilnehmerin das frisch angeeignete Wissen anwenden und eine Passage aus ihrem Lieblingsbuch vorlesen. Diese Übung machte großen Spaß, weil alle das neue Wissen aktiv anwenden konnten. Darüber hinaus wurde den Vorleserinnen die Möglichkeit gegeben, den restlichen Schülerinnen durch dieses stimmungsvolle Vorlesen das eigene Buch näherzubringen, was die eine oder andere vielleicht sogar zum Kauf eines neuen Buches brachte.

Für alle Teilnehmerinnen war der Workshop nicht nur von Erfolg sowie Spaß gekrönt; er bot den lesebegeisterten Jugendlichen vor allem einen Ort der Begegnung und des Austausches.

Emily Kountz

PS: Ich danke Fiona Cohrs, Laura Domhof, Johanna Gebhardt, Katharina Geyer, Amelie Graf, Juli Kellin, Emily Kountz, Sophie Reichelt, Sophia Scheid, Paula Schlosser, Fiona Sommer, Arwen Staneczek, Alena Sternberger und Frau Tokner für einen außergewöhnlichen Nachmittag!

Silke Brand